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Einrichtungen für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen/ Psychiatrien


1. Zusammenfassung:

Die Ursachen für Beeinträchtigungen seelischer Natur sind so vielfältig wie das Leben. Was an Bindungen und Beziehungen zu anderen Menschen manchmal nicht möglich ist, fällt oftmals mit einem Tier leichter.  Tiere urteilen nicht. Tiere stellen keine Fragen und sie lassen unstigmatisierten Körperkontakt zu. Sie sind ehrlich, durchschaubar und damit vertrauenswürdig. Sie bieten Trost, erlebte Selbstwirksamkeit und Projektionsfläche. Auf nonverbaler Ebene kommunizieren sie mit uns und spiegeln unsere Gefühle. Klar Kommunizieren auf allen Ebenen, Grenzen wahrnehmen, Regeln beachten, ein Wechselspiel aus Nähe und Distanz, die eigenen Gefühle erkennen…all das können wir von ihnen lernen. Tiere öffnen Türen zu Gesprächs- und Erfahrungsräumen die sonst manchmal verschlossen bleiben.


2. Grundlagen:

Die Tiertherapie besteht aus unterstützenden Maßnahmen zur Motivationssteigerung, Erziehung und Genesung mithilfe von Hunden und Kaninchen.

Unter Tiergestützter Therapie zählen Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz von Tieren positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden sollen. Dies gilt für physische und psychische Erkrankungen.

Die positiven Auswirkungen von Mensch-Tier-Beziehungen werden in drei Kategorien unterteilt:

-          physische und physiologische Wirkmechanismen

-          psychische Wirkmechanismen

-          Soziale Wirkmechanismen

Der Hund fungiert als Mittler zwischen Therapeut und Patient bzw. zwischen den Patienten. Der Kontakt zum Tier fällt besonders Menschen mit Einschränkungen oft leichter als der zu den Mitmenschen. Die Patienten sind einem Tier gegenüber meist unbefangener. Denn sie lassen unstigmatisierten Körperkontakt zu, bewerten und beurteilen ihr Gegenüber nicht und sind dennoch ein authentischer Spiegel. Die Anwesenheit der Tiere und der Körperkontakt zu den Tieren wirken stimmungsaufhellend, lenken die Aufmerksamkeit in die Gegenwart, weg von Alltagsproblemen und heraus aus der den eigenen Gedankenschleifen.

Es wird eine entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen. Diesen Umstand kann man sich vielfach zu Nutze machen z.B. um ins Gespräch zu kommen.

Tiere, vor allem Hunde, haben einen hohen Aufforderungscharakter. Sie fungieren als Motivator für verschiedene Aktivitäten und können in besonderen Fällen auch als Belohnungssystem fungieren in Bezug auf andere Therapieziele.

 

2. Ziele

Die Ziele der Tiergestützten Maßnahmen befinden sich für Menschen mit seelischen Behinderungen in den Bereichen:

·         Emotion

·         Wahrnehmung

·         Kognition (Handlungsplanung, Durchführung)

·         Selbstwirksamkeit, Durchsetzungsvermögen und  Konsequenz

·         Kommunikation (analog/digital) und Sozialverhalten (Interaktionen zwischen den Patienten)

In der Endkonsequenz bedeuted das eine Förderung von Alltagskompetenzen und Wohlbefinden.

 

3. Empfehlung zur Durchführung

Häufigkeit:

Um die maximale Wirksamkeit der Tiergestützten Maßnahmen zu entfalten, bedarf es eines Beziehungsaufbaus zwischen Patient/in, Tier und Therapeutin. Es ist daher wünschenswert, dass die Tiertherapie zu einem regelmäßigen Bestandteil des Alltags- Lebens der  Patienten wird. Es gilt die Regel, je öfter der Tierkontakt stattfinden kann, desto intensiver erwächst eine Patient-Tier-Beziehung und desto tiefgreifender und haltgebender kann der Patient die positiven Auswirkungen der Tiergestützten Therapie erfahren.

 

Dauer und Gruppengröße:

Um den Tierkontakt möglichst effektiv gestalten zu können, müssen sowohl Patient, als auch Tier aufnahmefähig und konzentriert sein. Daher empfehle ich eine Therapiezeit von 30 bis 60 Minuten. Die Gruppenstärke sollte jeweils bei 2 bis 5 Personen liegen. In einigen Fällen kann eine Einzelbetreuung ratsam sein. Da ich die Tiere immer abwechselnd einsetze, ist es möglich mehrere Gruppen hintereinander zu betreuen, sofern die Gesamtdauer 2h nicht überschreitet.

 Das Angebot kann witterungsabhängig in den Räumlichkeiten, auf dem Außengelände der Einrichtung oder in öffentlichen Bereichen stattfinden. Es ist notwendig, dass mich  eine Betreuungsperson begleitet und unterstützt.

 

 

 


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